Shopware 4 auf Shopware 6: Der komplette Upgrade-Guide
Prozess, Stolpersteine und realistische Zahlen für den Sprung über zwei Major-Versionen – inklusive Datenmigration, Redirect-Garantie und Custom-Anpassungen.
- 5,0 bei 14 Google-Bewertungen der Webagentur Gaul
- Shopware-Experten · 15+ Jahre
- 200+ Shops begleitet
- 4–8 W. bis Go-Live
- ab 1.990 € Festpreis
Warum SW4 kein Upgrade-Pfad ist
Shopware 4 ist zwei Major-Versionen hinter dem aktuellen Shopware 6. Dazwischen liegt nicht nur ein Wechsel der Template-Engine (Smarty → Twig) und des Datenbank-Schemas, sondern ein komplett neues Plugin-System. Ein klassisches Update gibt es nicht – es ist technisch eine Neu-Implementierung mit Datenübernahme.
Das klingt nach viel Aufwand, ist aber oft auch eine Chance: Gewachsene Custom-Anpassungen, die niemand mehr versteht, Theme-Altlasten und veraltete Payment-Integrationen werden bereinigt. Der SW6-Shop nach der Migration ist meist stabiler und wartungsärmer als die ursprüngliche SW4-Installation je war.
Falls Ihr Shop zwischenzeitlich schon auf Shopware 5 gehoben wurde, gilt derselbe Befund eine Stufe kürzer: Auch dort ist es kein Update, sondern ein Shopware-5-Umzug mit Datenübernahme – zum Festpreis ab 1.990 €.
Die 5 Schritte zur SW4→SW6 Migration
1. Bestandsaufnahme & Daten-Audit
Alle aktiven Artikel, Custom-Attribute, Kunden, Bestellhistorie und angepasste Templates werden dokumentiert. Nicht mehr genutzte Daten aussortieren – Sie müssen nicht alles mitnehmen.
2. Custom-Anpassungen neu konzipieren
Shopware-4-Plugins und Template-Anpassungen lassen sich nicht 1:1 nach Shopware 6 übertragen. Wir schauen, was davon heute noch Business-Wert hat – und bauen es gezielt neu.
3. SEO-Baseline sichern
Alle indexierten URLs, Rankings und Traffic-Quellen werden vor der Migration erfasst. Grundlage für das 301-Mapping und die spätere Erfolgskontrolle.
4. Daten-Migration & Staging
Produkte, Kategorien, Kunden, Bestellungen werden aus der Shopware-4-Datenbank transformiert und in ein Shopware-6-Staging-System überführt. Getestet wird, bevor etwas live geht.
5. Go-Live mit Redirect-Plan
301-Weiterleitungen aktivieren, DNS umstellen, Monitoring scharf schalten. 6 Monate Post-Migration-Monitoring stellt sicher, dass Rankings und Umsatz stabil bleiben.
Typische Herausforderungen
Worauf Sie achten müssen – und wie wir es lösen
PHP 5.6 vs. PHP 8+
Shopware 4 läuft auf uralten PHP-Versionen, die bei fast allen Hostern ausgelaufen sind. Shopware 6 braucht PHP 8.1+ – ein Upgrade-Pfad ohne neues System ist technisch nicht tragbar.
Datenbank-Schema stark verändert
Zwischen SW4 und SW6 liegen zwei Major-Versionen Sprung. Die Datenstrukturen sind kaum vergleichbar. Wir extrahieren die Daten direkt aus der SW4-DB und transformieren sie.
Custom-Plugins nicht portierbar
SW4-Plugins basieren auf ioncube/Zend und einer alten Hook-Architektur. Jedes Custom-Feature muss neu evaluiert werden: Wird es noch gebraucht? Gibt es eine Standard-Lösung in SW6?
Templates komplett neu
SW4 nutzte Smarty-Templates, SW6 nutzt Twig. Ein Theme-Übertrag macht keinen Sinn – aber eigentlich auch eine Chance, das Design auf aktuelle UX-Standards zu bringen.
Was kostet das Upgrade auf Shopware 6?
Die Daten-Migration (Produkte, Kunden, Bestellungen inkl. 301-Redirects) kostet zum Festpreis ab 1.990 € – größere Shops erhalten ein individuelles Festpreis-Angebot. Blog-/Magazin-Migration pauschal +500 €. Komplett-Migration mit Design und Schnittstellen: individuelles Festpreis-Angebot nach kurzer Einschätzung.
Noch unsicher bei der Systemwahl? Zum Shopsystem-Finder – 10 Fragen, Empfehlung mit Migrationsweg und Kostenrahmen.
Häufige Fragen

Christoph Gaul
Seit über 20 Jahren im E-Commerce und Gründer von webshop-migration.de. Hat hunderte Shop-Projekte begleitet – von kleinen B2C-Shops bis zu komplexen B2B-Migrationen mit Kundengruppen, ERP-Anbindung und langer Datenhistorie. Schreibt hier aus der Praxis, nicht aus dem Lehrbuch.
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